Das FORUM WILLY BRANDT BERLIN ist derzeit wegen Umbau geschlossen.
Am 19. Juni 2012 eröffnet die neue Ausstellung
"Willy Brandt - Politikerleben"!
19. Juni: Eröffnungsfestakt zur Wiedereröffnung des Forum Willy Brandt Berlin
Am 19. Juni ist es soweit: Rechtzeitig zum 20. Todestag Willy Brandts am 8. Oktober 2012 und zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages im kommenden Jahr eröffnet die BWBS im Forum Willy Brandt Berlin eine moderne, multimediale Dauerausstellung. Sie trägt den Titel "Willy Brandt - Politik
erleben" und erinnert an den früheren Regierenden Bürgermeister, den Bundeskanzler, Europäer und Weltbürger. Die Wiedereröffnung des Forum Willy Brandt Berlin werden wir mit einem Festakt in der Französischen Friedrichstadtkirche feiern. Anschließend ist an diesem Abend die Ausstellung bis 22 Uhr zu besichtigen. Die Einladungskarte mit näheren Informationen finden Sie
hier. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 12. Juni über info[at]bwbs.de oder Anruf unter Tel. 030-7877070 an.
Dienstag, 19. Juni, 18.00 UhrFranzösische FriedrichstadtkircheGendarmenmarkt 5, 10117 Berlin

Interessanter Aktenfund:
Die Gestapo-Karteikarte zu Willy Brandt
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der BWBS sind bei jüngsten Recherchen im Bundesarchiv (Bestand R 58/ Reichssicherheits-hauptamt) auf ein brisantes Dokument gestoßen: Zwei Gestapo-Karteikarten zu Willy Brandt, angelegt im Jahr 1938. Kein anderes Dokument führt so eindringlich vor Augen, dass auch Exilanten vor den Nachstellungen des NS-Geheimdienstes nicht sicher waren.
Willy Brandt war seit April 1933 im Exil in Norwegen und engagierte sich von dort im Widerstand gegen Hitler-Deutschland.
Die Karteikarte wird in der neuen Ausstellung im Forum Willy Brandt Berlin ab dem 19. Juni 2012 zu sehen sein. Lesen Sie zu dem Archivfund den
Artikel in der WELT-online.
Willy Brandt und Günter Guillaume
1973 begleitete DDR-Spion Günter Guillaume Bundeskanzler Willy Brandt in den Sommerurlaub nach Norwegen - trotz Hinweisen auf seine Spionagetätigkeit. Mit dabei: der Bundesnachrichtendienst, der nun seine Akten geöffnet hat. Lesen Sie dazu den folgenden
SPIEGEL-Betrag ...
Willy Brandt und der Bau der Berliner Mauer
Am 13. August 1961 begann Unfassbares: Über Nacht riegelten die bewaffneten Sicherheitskräfte der DDR die westlichen Sektoren von Berlin ab. Viele Menschen in Berlin, in Deutschland und auf der ganzen Welt waren schockiert. Familien und Freunde wurden voneinander getrennt. Arbeitsplätze und Wohnungen im jeweils anderen Teil der Stadt waren plötzlich unerreichbar. Schon bald mussten Menschen ihren Fluchtversuch in die Freiheit mit dem Leben bezahlen.
Willy Brandt, seit 1957 Regierender Bürgermeister, hatte den freien Teil der Stadt bereits durch die Berlin-Krise geführt. Nun stand er vor der vielleicht größten Herausforderung seines politischen Lebens.
Lesen Sie einen
Auszug aus der Einleitung zum 3. Band der Berliner Ausgabe, aus dem hervorgeht, wie Brandt den 13. August 1961 erlebte, auf welche Weise er auf die dramatischen Ereignisse reagierte und welche Schlüsse er für seine künftige Politik daraus zog.
Hier können Sie auch die flammende Rede nachlesen, die Willy Brandt noch am 13. August vor dem Berliner Abgeordnetenhaus gehalten hat.
Willy Brandt - Neue Fragen, neue Erkenntnisse
So lautet der Titel des Bandes 5 der Reihe "Willy-Brandt-Studien", herausgegeben von
Dr. Bernd Rother. Willy Brandt bewegt nach wie vor die historische Forschung. Wie wird seine Politik heute bewertet? Deutsche und internationale Wissenschaftler zogen in einer Tagung dazu eine Zwischenbilanz. Das Willy Brandt-Bild im historischen Wandel, Brandts Regierungszeit sowie die Rolle des Staatsmannes ohne Staatsamt nach 1974 sind die zentralen Themen des Sammelbandes, der die Vorträge und Diskussionen der Tagung zusammenfasst. Anlass war der Abschluss der zehnbändigen Edition Willy Brandt -
Berliner Ausgabe mit den wichtigsten Reden, Briefen und Artikeln Willy Brandts.
Mit Beiträgen von Wilfried von Bredow, Eckart Conze, Dieter Dowe, Bernd Faulenbach, Norbert Frei, Hans Günter Hockerts, Christoph Kleßmann, Wilfried Loth, Gabriele Metzler, Hélène Miard-Delacroix, Bernd Rother, Martin Sabrow, Axel Schildt, Wolfgang Schmidt, Winfried Süß, Wolfgang Thierse, Andreas Wilkens und Heinrich August Winkler.
Bernd Rother (Hrsg.): Willy Brandt. Neue Fragen, neue Erkenntnisse. Willy-Brandt-Studien, Band 5 (Verlag J.H.W. Dietz Nachf.), Bonn 2011. ISBN 978-3-8012-0414-3. Preis: 32,00 Euro.
Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung ist eine von fünf Politikergedenkstiftungen, die seit 1978 vom Deutschen Bundestag errichtet wurden. Unter dem gemeinsamen Motto "Biografien erzählen - Geschichte entdecken" beschäftigen sie sich mit Staatsmännern, die in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle gespielt haben: Otto von Bismarck, Friedrich Ebert, Theodor Heuss, Konrad Adenauer - und Willy Brandt.
Näheres unter
www.politikergedenkstiftungen.de.
Ein kurzes Feature des Deutschlandsfunks über die Politikergedenkstiftungen können Sie
hier anhören.
Funny van Dannen
Kultsong: ''Als Willy Brandt Bundeskanzler war ...''
Der Song des Liedermachers Funny van Dannen als MP3-Datei zum Anhören. Mehr...
Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie ist berechtigt, steuerabzugsfähige Spendenquittungen auszustellen. Geldspenden und Sachzuwendungen bilden eine wichtige Unterstützung unserer Arbeit.
Wenn Sie unsere Stiftung und damit die Erinnerung an Willy Brandt unterstützen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an info[at]bwbs.de.